Universität Potsdam
Prädikate
- Prädikatsträger
- 2002, 2005, 2008, 2011, 2014, 2017, 2020, 2023 und 2026
- Nachhaltigkeitspreis
- 2014
- Aktuell
- 9. Prädikat
Portrait
Die Universität Potsdam (UP) ist eine öffentliche Hochschule und Forschungsuniversität mit drei Standorten. Sie ist in sieben Fakultäten gegliedert: die Philosophische, Mathematisch‑Natur-wissenschaftliche, Humanwissenschaftliche, Wirtschafts‑ und Sozialwissenschaftliche sowie die Juristische Fakultät, außerdem die Fakultät für Gesundheitswissenschaften und die Digital Engineering Fakultät. Ein profilprägender Schwerpunkt ist seit jeher die Lehramtsausbildung, die 2014 in der Gründung des „Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung“ strategisch gebündelt wurde.
Der Frauenanteil in der Gesamtbelegschaft ist mit 57 % unverändert. Bei den wissenschaftlichen Beschäftigten liegt er bei 55 %, in Technik und Verwaltung bei 66 %. Im Präsidium sind drei von acht Mitgliedern Frauen. In allen Professurengruppen ist der Frauenanteil gestiegen und beträgt 31 % (W3), 49 % (W2) und 55 % (W1). Unter den Studierenden (57 %) sowie bei den Studierendenabschlüssen
(65 %) bleibt der Frauenanteil gegenüber 2023 auf gleichem Niveau.
Die Universität Potsdam überzeugt durch eine starke strategische Verankerung von Chancengleichheit, Diversität, Antidiskriminierung und Inklusion, mit dem Ziel, ein diskriminierungssensibles Lern-, Lehr- und Arbeitsumfeld zu schaffen. In den vergangenen drei Jahren wurden eine Antidiskriminierungsrichtlinie und eine Diversitätsstrategie verabschiedet sowie eine Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen und die Studierendenbefragung „HAY – How Are You“ zur Erfassung der studentischen Gesundheit durchgeführt. Seit 2025 ergänzt eine Unterarbeitsgruppe zu Geschlechtervielfalt diese Arbeit, indem sie TIN*-Inklusivität und LGBTQIA*-Rechte weiterentwickelt und das Koordinationsbüro für Chancengleichheit mit Fachexpertise unterstützt.
Besonders hervorzuheben ist das Engagement für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Privatleben, das sich vor allem im Ausbau der Betreuungs- und Beratungsinfrastruktur zeigt. Zugleich rückt das Thema Pflege stärker in den Fokus. Seit 2024 bietet die UP mit „Lunch to Care“ ein regelmäßiges Austauschforum für Beschäftigte mit Pflegeverantwortung oder bevorstehenden Pflegesituationen an. Flankiert wird dies durch eine Umstrukturierung des Bereichs und den Aufbau einer neu geschaffenen, strategisch ausgerichteten Stelle als Fachreferentin für Familienpolitik, um Familienpolitik künftig noch enger mit Gleichstellungs- und Diversitätsarbeit zu verzahnen.
Zudem überzeugt die UP mit Maßnahmen, die Gender- und Diversitätsaspekte in Forschung, Lehre und Studium sowohl inhaltlich als auch didaktisch systematisch verankern. Durch die erneute Förderung im Rahmen des Professorinnenprogramms 2030 ist für 2027 bis 2029 wieder eine interdisziplinäre Gastprofessur für Geschlechterforschung vorgesehen. Zudem wurden im hochschuldidaktischen Bereich Module zur rassismuskritischen und gendersensiblen Lehre etabliert. Ab 2026 stärkt eine neu geschaffene Stelle für Gender- und Diversity-Consulting die Beratung zu diesen Aspekten bei Forschungsanträgen. Zudem unterstützt sie den Ausbau und die systematische Entwicklung und Umsetzung intersektionaler Chancengleichheitsmaßnahmen in Forschungsverbünden.
Die UP überzeugt in allen Aktionsfeldern mit einer überzeugenden geschlechter- und diversitätsorientierten Strategie und unterstreicht ihr nachhaltig erfolgreiches Engagement.
Allgemeine Informationen
- Bundesland
- Brandenburg
- Ort
- Potsdam
- Organisationsbereich
- Wissenschaft
- Branche
- Hochschule/Universität
- Anzahl der Mitarbeiter*innen
- 3007
- Anzahl der Student*innen
- 19261
Kontakt
- Internetauftritt
- http://www.uni-potsdam.de/