Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) im Forschungsverbund Berlin e. V.
Prädikate
- Prädikatsträger
- 2023 und 2026
- Aktuell
- 2. Prädikat
Portrait
Das Leibniz Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) im Forschungsverbund Berlin e. V. erforscht die grundlegenden Prozesse aquatischer Ökosysteme, von Biodiversität und Evolutionsbiologie bis hin zu Ökosystemdienstleistungen wie Trinkwasser, Hochwasserschutz und Fischereiressourcen. In vier Programmbereichen „Biodiversität im Wandel", „Ökosystemleistungen für eine nachhaltige Zukunft", „Dimensionen der Komplexität aquatischer Systeme" und „Prädiktive Ökologie im Anthropozän", arbeiten 36 Arbeitsgruppen in fünf Fachabteilungen interdisziplinär zusammen. Ziel ist die nachhaltige Bewirtschaftung und Wiederherstellung von Süßwasserressourcen im globalen Wandel.
Das IGB beschäftigt 248 Mitarbeitende, von denen 50 % Frauen sind (2023: 45 %). Der Frauenanteil unter den Führungskräften beträgt 32 %, unter den wissenschaftlichen Beschäftigten 44 % und im Bereich Technik und Verwaltung 57 %. Von den 5 Forschungsabteilungen werden inzwischen zwei von Frauen und eine gemeinsam von einer Frau und einem Mann geleitet. Sieben der 28 Forschungsgruppen werden von Frauen geleitet (25 %). Bei den W2- und W3-Professuren beträgt der Frauenanteil 42 %. Unter den eingeschriebenen Promovierenden sind 63 % Frauen und im vergangenen Jahr schlossen Frauen 45 % der Promotionen ab.
Die Chancengleichheitsstrategie des IGB zeichnet sich durch einen partizipativen Ansatz aus, in dem Vertreter*innen aller Mitarbeitendengruppen aktiv eingebunden werden. Im Rahmen des Entwicklungsprozesses wurde ein „Verhaltenskodex für den kollegialen Umgang miteinander am IGB" erarbeitet, der die Wertschätzung von Vielfalt verankert und eine klare Nulltoleranz gegenüber Mobbing, Diskriminierung, Belästigung und Machtmissbrauch festlegt. Auch die aktuelle Fortschreibung des Gleichstellungsplans erfolgt im Rahmen dieses partizipativen Prozesses.
Das IGB fördert durch nachhaltige Maßnahmen ein wertschätzendes und vorurteilsarmes Arbeitsklima. In der Mitarbeitendenbefragung 2024 wurden erstmals gezielte Fragen zu Diskriminierungserfahrungen entlang verschiedener Diversitätsdimensionen aufgenommen. Zudem wird eine institutsübergreifende Befragung aller Mitarbeitenden zu (Mikro-)Rassismus-Erfahrungen am Arbeitsplatz durchgeführt. Ergänzend konnten Übungsmaterialen an alle Abteilungen weitergegeben werden, die dabei unterstützen, diskriminierendes und grenzüberschreitendes Verhalten zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.
Das IGB setzt sich aktiv für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ein. Als eines der wenigen Forschungsinstitute greift es das Thema Resilienz gezielt auf. In Impulsvorträgen für alle Institutsangehörigen wurden Resilienzfaktoren als Schutzfaktoren gegen Stress und psychische Belastungen vorgestellt sowie das Employee Assistance Program des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung präsentiert. Mitarbeitende konnten an einem vertraulichen Online-Resilienz-Screening und einer kostenlosen Erstberatung teilnehmen.
Das IGB verfolgt eine zukunftsorientierte Gleichstellungsstrategie.
Allgemeine Informationen
- Bundesland
- Berlin
- Ort
- Berlin
- Organisationsbereich
- Wissenschaft
- Branche
- Forschungseinrichtung
- Anzahl der Mitarbeiter*innen
- 248
Kontakt
- Internetauftritt
- http://www.igb-berlin.de/