Universität Münster
Prädikate
- Prädikatsträger
- 2011, 2014, 2017, 2020, 2023 und 2026
- Nachhaltigkeitspreis
- 2023
- Aktuell
- 6. Prädikat
Portrait
Als große Volluniversität verbindet die Universität Münster Forschung und Lehre in 15 Fachbereichen und rund 30 Forschungszentren. Ihr Forschungsprofil bündelt Stärken in „Impact Areas“, „Profile Areas“ und „Emerging Fields“. Ergänzend prägen koordinierte Verbundformate wie Exzellenzcluster, Sonderforschungsbereiche und Graduiertenkollegs das Profil. In der Lehre setzt die Universität auf forschungsbasierte Lehre, internationale Bachelor- und Masterstrukturen und systematische Qualitätssicherung.
Aktuell sind an der Universität Münster 8.596 Mitarbeitende beschäftigt, davon 53 % Frauen. Im wissenschaftlichen Personal ist der Frauenanteil auf 46 % gestiegen. Rektorat und Hochschulrat sind jeweils paritätisch besetzt. Bei den Professuren zeigt sich ein differenziertes Bild: Der Frauenanteil in den W3- (27 %) und W2-Professuren (36 %) liegt auf einem ähnlichen Niveau wie vor drei Jahren. In den W1-Professuren ist er hingegen von 49 % (2023) auf 55 % leicht gestiegen. In den Studierendengruppen bleiben die Frauenanteile weitgehend stabil: Studierende (57 %), Studienanfänger*innen (60 %) und Promovierende (48 %).
Die Universität Münster setzt in allen Aktionsfeldern innovative, nachhaltige und zukunftsorientierte Maßnahmen um, die Chancengleichheit und Diversität stärker in Strukturen, Prozesse und Steuerungsinstrumente verzahnen. Die Senatskommission „Diversity“ und die Gleichstellungskommission arbeiten eng zusammen, um thematische Überschneidungen sichtbar zu machen und gemeinsame Entwicklungsbedarfe weiterzuentwickeln. Zu den zentralen Maßnahmen im letzten Bewerbungszeitraum zählen die strategische Verortung von Diversitätsgerechtigkeit im „Prorektorat für akademische Karriereentwicklung und Diversity“, der Beschluss eines neuen Gleichstellungsrahmenplans und einer Diversity-Strategie, die Umsetzung der „Diversity-Klima-Befragung“ sowie die Berufung eines Beauftragten gegen Antisemitismus.
Besonders hervorzuheben ist das Engagement der Universität Münster für ein wertschätzendes und vorurteilsfreies Hochschulklima. Im letzten Bewerbungszeitraum hat sie sich dazu intensiv mit Machtmissbrauch und diskriminierenden Strukturen auseinandergesetzt. Dazu wurde die Projektgruppe „Machtmissbrauch in der Wissenschaft“ eingerichtet, die inzwischen einen Ergebnisbericht vorgelegt hat. Darin wird deutlich, dass Präventions- und Unterstützungsangebote an der Universität noch sichtbarer und kontinuierlicher kommuniziert werden müssen, um potenziell Betroffene zu erreichen und zur Inanspruchnahme zu ermutigen. 2026 wird dieser Ansatz in einer weiteren Arbeitsgruppe fortgeführt, die Machtmissbrauch in Sekretariaten in den Fokus nimmt. Ergänzt werden die Maßnahmen durch die im November 2025 verabschiedete Richtlinie zum Schutz vor Diskriminierung und Gewalt.
Auch in der Personalentwicklung und -führung überzeugt die Universität Münster mit einem umfangreichen Maßnahmenportfolio. Dies zeigt sich etwa in Angeboten wie „(f)empower. Coaching und kollegiale Beratung“, dem Weiterqualifizierungsprogramm „Frauen managen Hochschule“ sowie der Weiterbildungsreihe des Gleichstellungsbüros „M*i*t Perspekti*V*e“. Alle Formate zielen darauf ab, Frauen bei den täglichen Herausforderungen im beruflichen und privaten Alltag wirksam zu unterstützen.
Allgemeine Informationen
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- Ort
- Münster (Westf.)
- Organisationsbereich
- Wissenschaft
- Branche
- Hochschule/Universität
- Anzahl der Mitarbeiter*innen
- 8596
- Anzahl der Student*innen
- 41217
Kontakt
- Internetauftritt
- http://www.uni-muenster.de/