Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)

Prädikate

Prädikatsträger
2005, 2008, 2011, 2014, 2017, 2020, 2023 und 2026
Nachhaltigkeitspreis
2017
Aktuell
8. Prädikat

Portrait

Das Helmholtz Zentrum München ist ein Forschungszentrum im Bereich Gesundheit und entwickelt wissenschaftsbasierte Lösungen für eine gesündere Gesellschaft. Das Kerngeschäft ist biomedizinische Spitzenforschung mit starkem Translationsfokus. Die Ergebnisse sollen möglichst schnell in Prävention, Diagnostik und Therapie ankommen. Inhaltlich liegt ein Schwerpunkt unter anderem auf umweltbedingten und metabolischen Erkrankungen wie Diabetes, Allergien und Lungenerkrankungen.

Der Frauenanteil an der Gesamtbelegschaft (2.454 Beschäftigte) ist seit der letzten Bewerbung auf 59 % gestiegen. Unter den wissenschaftlichen Beschäftigten ist der Frauenanteil seit 2023 (60 %) leicht auf 58 % gesunken. Von den 42 W3-Professuren sind 15 mit Frauen besetzt, sowie vier der insgesamt neun W2-Professuren. Drei von sechs Forschungszentren werden von einer Frau geleitet. Auf Ebene der 155 Forschungsgruppen liegt der Anteil weiblicher Leitung bei 41 %. Der wissenschaftliche Beirat besteht aus 10 Mitgliedern, darunter drei Frauen. Im Vorstand ist derzeit keine Frau mehr vertreten.

Das Helmholtz Zentrum München setzt vor allem mit dem Projekt „Diversitätssensible Prozesse in der Personalgewinnung" innovative und zukunftsweisende Maßnahmen für eine chancengerechte Personalpolitik um. Strategisches Ziel ist eine Erhöhung der Anzahl qualifizierter Bewerber*innen in wissenschaftlichen Auswahlverfahren sowie die strukturelle Verankerung eines DEI-Managements, mit einem gemeinsam entwickelten Verständnissen von Diversität und Inklusion. Meilensteine wie der „Diversity Report“, der „Piloten-Diversity-Check“ und eine Zwei-Jahres-Evaluierung begleiten den Prozess. Durch die Teilnahme an der „herCAREER Expo", um weibliche Talente anzusprechen, sowie die Kooperation mit der Münchner Initiative „power_m" für den beruflichen Wiedereinstieg nach einer Familienzeit etabliert sich das HMGU als Good-Practice-Beispiel für eine geschlechter- und diversitätsgerechte Personalarbeit. Im Herbst 2024 fand die erste Frauenvollversammlung statt, 2025 folgte die Gründung eines internen Frauennetzwerks. Darüber hinaus wurde das Helmholtz Zentrum München mit dem Audit „Vielfalt gestalten" des Stifterverbandes ausgezeichnet.

Das Helmholtz Zentrum München verankert Chancengleichheit nicht nur als internen strategisches Ziel, sondern trägt es dieses auch in die Öffentlichkeit. Die Gleichstellungsbeauftragte wurde im März 2025 als Sprecherin des Helmholtz-Arbeitskreis "Frauen in Forschungszentren" (akfifz) wiedergewählt und ist in der bukof, der AGbaF sowie im Münchner Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten aktiv vertreten.

Das Helmholtz Zentrum München überzeugt mit vielen innovativen Maßnahmen. Als erstes Unternehmen in Süddeutschland unterzeichnete es die Hamburger Erklärung „Welcoming Out", um sich klar dazu bekennen, dass queere Mitarbeitende und Bewerbende ausdrücklich willkommen sind. Im Projekt „Peaches – Female Life Cycle Management" werden durch anonymisierte Befragungen und Interviews zentrale Karrierehürden für Frauen identifiziert. Die Umsetzung priorisierter Maßnahmen ist für 2026 geplant.


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Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)

Allgemeine Informationen

Bundesland
Bayern
Ort
Neuherberg
Organisationsbereich
Wissenschaft
Branche
Forschungseinrichtung
Anzahl der Mitarbeiter*innen
2454

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