Leibniz-Institut für Alternsforschung - Fritz-Lipmann-Institut e. V. (FLI)
Prädikate
- Prädikatsträger
- 2013, 2016, 2019, 2022 und 2025
- Nachhaltigkeitspreis
- 2025
- Aktuell
- 5. Prädikat
Portrait
Das Leibniz-Institut für Alternsforschung - Fritz-Lipmann-Institut e. V. (FLI) ist das erste nationale Forschungsinstitut in Deutschland, das sich mit der biomedizinischen Erforschung des menschlichen Alterns beschäftigt. Langfristiges Ziel des Instituts ist es, eine rationale Basis für die Entwicklung neuer Therapien zu schaffen, um das Risiko für Alternskrankheiten und Krebs zu senken und die Organfunktionen zu verbessern. Dafür kooperiert das Institut eng mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena und dem weiteren außeruniversitären Umfeld auf dem Jenaer Beutenberg-Campus.
Derzeit sind 295 Personen am FLI tätig. Der Frauenanteil konnte auch in den vergangenen drei Jahren gesteigert werden und liegt nun bei 60 %. Das quantitative Geschlechterverhältnis ist inzwischen in fast allen Bereichen annähernd ausgeglichen. Die Führungspositionen sind paritätisch besetzt, der Anteil der Gruppenleiterinnen konnte von 33 % auf 50 % gesteigert werden. Das FLI wird als Doppelspitze von einem Mann (Wissenschaftlicher Direktor) und einer Frau (Administrative Vorständin) geleitet. Der Frauenanteil unter den wissenschaftlich Beschäftigten konnte von 45 % auf 60 % gesteigert werden. 27 von 47 Beschäftigte in der Postdoc-Phase sind Frauen; auch hier ist seit der letzten Bewerbung eine deutliche Steigerung von 45 % auf 57 % zu verzeichnen, ebenso hinsichtlich der abgeschlossenen Promotionen von 55 % auf 71 %. Die Promotionsstellen sind paritätisch besetzt.
Chancengleichheit ist am FLI strategisch und strukturell verankert und durchgehend in die organisationalen Prozesse sowie die Organisationskultur integriert. Das Engagement des FLI wirkt nicht nur nach innen in die eigenen Beschäftigungsgruppen, sondern durch aktive Netzwerke auch lokal und international nach außen, beispielsweise durch das Dual-Career-Netzwerk, die erneute Auszeichnung mit dem Jenaer Familiensiegel im Jahr 2024 oder die Evaluierung der Aktivitäten zur Förderung von Gleichstellung der Geschlechter und Vereinbarkeit von Familie und Beruf / Pflege durch ein externes Gutachter*innengremium.
Das FLI überzeugt über alle Aktionsfelder hinweg mit seinem Einsatz für Chancengerechtigkeit. Besonders hervorzuheben ist die Personalarbeit. Neben der individuellen Personalentwicklung und einem Inhouse Mentoring-Programm legt das FLI den Fokus auf die Förderung von Frauen in Führungspositionen. Dies zeigt Wirkung: Vier ausgeschriebene Führungspositionen und eine Junior-Gruppenleitung konnten seit der letzten Bewerbung mit Wissenschaftlerinnen besetzt werden.
Die FLI-Strategie ist ganzheitlich und nachhaltig. Seit dem letzten Gutachten wurden die zahlreichen Gleichstellungsmaßnahmen fortgeführt und teilweise weiterentwickelt, eine Vertrauensperson wurde erfolgreich etabliert. Gender- und Diversity-Budgeting sowie Monitoring sind ebenso fester Bestandteil der FLI-Strategie. Bereits zum fünften Mal ausgezeichnet zu werden, ist der deutliche Beweis für ein starkes und ernsthaftes Engagement.

Allgemeine Informationen
- Bundesland
- Thüringen
- Ort
- Jena
- Organisationsbereich
- Wissenschaft
- Branche
- Forschungseinrichtung
- Anzahl der Mitarbeiter*innen
- 295
- Anzahl der Student*innen
- 30
Kontakt
- Internetauftritt
- http://www.leibniz-fli.de/