Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS)
Prädikate
- Prädikatsträger
- 2010, 2013, 2016, 2019, 2022 und 2025
- Nachhaltigkeitspreis
- 2022
- Current
- 6. Prädikat
Portrait

Das Gleichstellungsteam des IDS: Doris Stolberg, Angelina Steber, Sandra Kull (v.l.n.r.), Foto: © IDS
Das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) erforscht und dokumentiert die deutsche Sprache in ihrem gegenwärtigen Gebrauch und in ihrer neueren Geschichte in fünf Abteilungen Zentrale Forschung, Grammatik, Lexik, Pragmatik und Digitale Sprachwissenschaft. Dafür arbeitet das Institut eng mit in- und ausländischen Einrichtungen ähnlicher Zielsetzung zusammen und erbringt auch wissenschaftliche Dienstleistungen, beispielsweise durch seine Bibliothek, die weltweit größte Präsenzbibliothek zur germanistischen und allgemeinen Sprachwissenschaft, und seine Textkorpora.
Das IDS beschäftigt insgesamt 216 Personen. 62,5 % der Beschäftigten sind Frauen. Im 161 Personen starken wissenschaftlichen Bereich liegt der Frauenanteil bei 59 %: auf Postdoc-Ebene 63 % und unter den Promovierenden 90 %. In beiden Statusgruppen konnte der Frauenanteil erhöht werden. Die wissenschaftliche Leitung hat ebenso wie die Stellvertretung ein Mann inne. Die Administrative Leitungsposition ist mit einer Frau besetzt. Auf den unteren Leitungsebenen wie Department- oder Gruppenleitungen sind Männer mit 56 % leicht überrepräsentiert.
Chancengleichheit ist am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache verbindlich über Betriebsvereinbarung, dem Gleichstellungsplan und Zielvereinbarungen mit Mittelgeber*innen strukturell und strategisch verankert. Die Gleichstellungsbeauftragte ist in Personalentscheidungen eingebunden. Das IDS nutzt aktiv die Gleichstellungsstandards und die Integration gleichstellungsrelevanter Kriterien in Evaluationsverfahren.
Das IDS fördert gezielt die Karrierewege von Frauen, unter anderem durch Leitungsoptionen in Projekten und neu geschaffenen Programmbereichen. Hervorzuheben ist das Projekt „Empirische Genderlinguistik“ unter Leitung einer Professorin. Mit der erfolgreichen Einwerbung von Drittmitteln konnte das umfangreiche Kooperationsprojekt des IDS gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin und der Universität Freiburg initiiert werden, das interdisziplinäre Fragen zu genderbezogenem Sprachgebrauch erforscht.
Der ganzheitliche Ansatz zeigt sich in struktureller Verankerung, Monitoring und gezielter Förderung.

Allgemeine Informationen
- Bundesland
- Baden-Württemberg
- Ort
- Mannheim
- Organisationsbereich
- Wissenschaft
- Branche
- Forschungseinrichtung
- Anzahl der Mitarbeiter*innen
- 216
Contact
- Internetauftritt
- http://www.ids-mannheim.de/