Technische Universität Berlin

Prädikate

Prädikatsträger
2008, 2011, 2014 und 2018
Diversity Prädikat
2018

Stichworte

Nachwuchsförderung für Frauen in der Wissenschaft

Nachwuchsförderung für Frauen in der Wissenschaft: das C1/C2-Programm: Im Land Berlin gibt es seit 1990 ein Förderprogramm für Frauen in der Wissenschaft, das Wissenschaftlerinnen auf Stellen gezielt auf die Professur vorbereiten soll; seit 1996 ist dieses Programm in den Haushalt der TU Berlin eingestellt und umfasst 13 C1- und 5 C2-Stellen. Das Besetzungsverfahren erfolgt zentral unter Einbindung der Fachkompetenz der Fakultäten. Das bedeutet: Es werden eine gewisse Anzahl von Stellen unter der Federführung des Beirates bei der Zentralen Frauenbeauftragten unspezifisch (vorwiegend für Natur- und Technikwissenschaften) ausgeschrieben, auf die ein breites Spektrum an Bewerbungen erfolgt. Dann werden in einem ersten Schritt Fachgebiet und Qualifikation geprüft; die dann noch verbleibenden Bewerberinnen werden auf ihre Forschungsrichtung (Innovation, Interdisziplinarität, Mobilität) angesehen und nach möglichen Anbindungen in der TU Berlin gesucht. Im dritten Schritt wird Kontakt mit der Fakultät aufgenommen, um die Bereitschaft und das Interesse zu erkunden, eine „zusätzliche“ Wissenschaftlerin zu integrieren. Danach wird ein Vorstellungsgespräch anberaumt, an dem Mitglieder des Beirates und Fachvertreter/innen teilnehmen. Nach der gemeinsam getroffenen Auswahl werden die Wissenschaftlerinnen eingestellt.

Personalentwicklung

Entwicklung einer Doppelstrategie zur Begleitung von Frauen durch alle Karriereschritte an der TU Berlin. Parallele Entwicklung von Modulen und Programmen durch interne bzw. externe Arbeitsgruppen
1. Internes Programm: TU-Balance - das proaktive Gleichstellungsprogramm setzt auf drei Strategien: Anwerbung, Unterstützung, Professionalisierung.
Zu jeder der drei Strategien gehören Projekte:
- Anwerbung: z.B. Girls Day, Kinder-Uni, Techno-Club, Probestudium, Studieren ab 16 etc.
- Netzwerkbildung: z.B. Impetus (Schnupperforschen in Semesterferien für Ingenieurinnen im 3. - 6. Semester). Zielgerade (erfolgreicher Studienabschluss durch Vernetzung, Weiterbildungskurse, Karrierestrategien)
- TU-Advanced-Programm: Virtuelles Kolleg für Doktorantinnen, Profil (gemeinsames Programm der Berliner Universitäten zur Begleitung qualifizierter Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur).
2. Externer Auftragnehmer zur Entwicklung von Modulen und Programmen: die Femtec-GmbH. Die Femtec ist ein Hochschulkarrierezentrum für Frauen in den Ingenieur- und Naturwissenschaften mit Sitz an der Technischen Universität Berlin. Gemeinsam mit ihren Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft bietet die Femtec für high Potentials:
- Careerbuilding für ambitionierte Studentinnen
- Technik-Workshops für Mädchen und junge Frauen
- Qualifizierung und Begleitung auf dem Karriereweg
- Forschung und Beratung

Integration in Controllingssysteme

Das GenderControlling der TU Berlin ist ein innovatives Planungs- und Steuerungsinstrument, das Fragen der Geschlechtergerechtigkeit als Querschnittsaufgabe versteht und systematisch in bestehende Prozesse und Strukturen der Universität integriert. Im Rahmen des GenderControlling-Ansatzes der TU Berlin werden einzelne Problemstellungen in den unterschiedlichen Handlungsfeldern (z.B. Strukturplanung, Forschung, Lehre, Nachwuchsförderung, Personalauswahl etc.) einer Universität bearbeitet.
Die übergeordneten Aufgaben und Funktionen des GenderControlling sind:
Koordinierung, Bündelung und Erweiterung der vielfältigen zentralen und dezentralen Einzelaktivitäten zu einem innovativen und profilbildenden Gesamtkonzept unter Beachtung der unterschiedlichen Fächerkulturen und -anforderungen, Initiativ- und Beratungsfunktion an der Schnittstelle zwischen Hochschulleitung, Fakultäten und nicht-wissenschaftlichen Einrichtungen der TU Berlin, regelmäßige Evaluierung der strategischen Ziele und Programme. Es handelt sich dabei um einen ganzheitlichen Ansatz, der gleichzeitig Fokussierung, Zielbildung, Controlling und Benchmarking erlaubt.

Integration von Vätern und Müttern während der Familienphase

Vereinbarungen zur Vereinbarkeit: „Vereinbarungen zur Vereinbarkeit“ sind strukturierte Gespräche zur Vorbereitung von Mutterschutz, Elternzeit und Wiedereinstieg. Sie finden statt mit (zukünftigen) Eltern, Betreuungsperson sowie Gleichstellungsreferat und sollen optimal auf Schwangerschaft, Mutterschutz, Elternzeit und Wiedereinstieg vorbereiten. Dabei werden wichtige Informationen weitergegeben und Rahmenbedingungen für Abwesenheit und Wiedereinstieg geklärt.


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Technische Universität Berlin

Allgemeine Informationen

Bundesland
Berlin
Ort
Berlin
Organisationsbereich
Wissenschaft
Branche
(Fach-)Hochschule/Universität
Anzahl der Beschäftigten
8126
Anzahl der Studierenden
31427

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