Landeshauptstadt München

Prädikate

Prädikatsträger
1999, 2002, 2005, 2008, 2011, 2014 und 2017
Nachhaltigkeitspreis
2011
Diversity Prädikat
2017

Stichworte

Vorgaben des Managements

Das Gleichstellungskonzept der Landeshauptstadt München „Leitsätze 2016“ beinhaltet
konkrete, zeitbezogene Handlungsziele und Maßnahmen zur betrieblichen Gleichstellung. Im
Wesentlichen geht es um vier Bereiche:
1. Attraktive Arbeitsbedingungen: Kinderbetreuung, Teilzeit, Telearbeit, Leistungsorientierte
Bezahlung und betriebliches Gesundheitsmanagement.
2. Personalgewinnung und -erhalt: Ausbildung/Einstellung und familiäre Beurlaubung.
3. Berufliche Entwicklung: Mobilität, Führungspositionen, dienstliche Beurteilung,
Aufstiegsverfahren und Fortbildung.
4. Personalfürsorge: Schutz vor Diskriminierung, Schutz vor sexueller Belästigung und Hilfe für
Opfer häuslicher Gewalt.

Mit dem Positionspapier „Gemeinsam. Für Respekt. Gegen Diskriminierung.“ sensibilisiert die
Stadt München alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für dieses Thema. Es löst die Antidiskriminierungsvereinbarung von 2006 ab. Diese wurde bereits abgeschlossen, bevor das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Kraft trat. Das Positionspapier erläutert, wie die Landeshauptstadt München das AGG umsetzt, wie sie ihre Beschäftigten vor Diskriminierung schützt
und was passiert, wenn es zu Diskriminierung gekommen ist. Das Positionspapier gibt dem
AGG ein Münchner Gesicht: Es beschreibt, was einen respektvollen Umgang am Arbeitsplatz
in der Stadtverwaltung ausmacht und fordert alle Beschäftigten auf, ihren Beitrag zu leisten.
Es geht um Solidarität und Zivilcourage sowie um Offenheit gegenüber Lebensweisen, die einem
selbst fremd sind.

Organisationskultur

Vielfalt in der Stadtverwaltung:

Ziel ist es, allen Beschäftigten einen Arbeitsplatz zu bieten, an dem ein kollegiales Miteinander
selbstverständlich ist und eine Unternehmenskultur von Offenheit, gegenseitigem Respekt und
Anerkennung herrscht. Chancengleichheit für alle, unabhängig von Geschlecht, ethnischer,
kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller
Identität ist uns daher ein besonderes Anliegen. Dies wird unterstützt durch die Arbeit der
städtischen Fachstellen der Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsarbeit.

Flexible Arbeitszeit-/Arbeitsortgesatltung

Die Landeshauptstadt München bietet seit den 70er Jahren verschiedene und sehr individuelle
Teilzeitmodelle an und dabei ist auch Führung in Teilzeit möglich. Es gibt eine Dienstvereinbarung über flexible Arbeitszeit und die Möglichkeit der Telearbeit.

Kontaktangebote während der Unterbrechung

Mehrmals pro Jahr wird eine Informationsveranstaltung für werdende Eltern durchgeführt.
Dabei wird zu folgenden Themen informiert: Elternzeit, Elterngeld, betriebliche
Kinderbetreuung der Stadtverwaltung, Praxisberichte von Erzieherinnen aus dem
Krippenbereich.

Die Beschäftigten werden bei der Kinderbetreuung mit Kinderbetreuungsplätzen in städtischen
Einrichtungen, einer Kurzzeit- und Notfallbetreuung, Ferienangeboten oder einer
Betreuungsmöglichkeit für erkrankte Kinder unterstützt.

Die Teilzeit- und Beurlaubtenberatungsstelle der Stadt München bietet ihre individuelle
Beratung allen städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Dienststellen an. Auch
Beschäftigte, die Angehörige pflegen, können sich hier zu den vielfältigen Möglichkeiten einer
Beurlaubung oder Teilzeitbeschäftigung beraten lassen und werden darüber hinaus mit
Informationsangeboten unterstützt.

Kontaktangebote während der Unterbrechung

Der Leitfaden für Beurlaubungs- und Rückkehrgespräche „Kontakt schafft Perspektive – für
Familie und Beruf“ leitet Dienststellen und Dienstkräfte an, Familienpausen aktiv zu planen
und durch regelmäßigen Austausch den Wiedereinstieg zu erleichtern. Gesprächsthemen sind
dabei: beabsichtigte Dauer der Beurlaubung, Vertretungsmöglichkeiten, geplante Arbeitszeit
bei Rückkehr, Möglichkeiten der Kinderbetreuung, Fortbildungen während der Beurlaubung,
Möglichkeiten des Kontakthaltens.

Außerdem werden Beurlaubte mehrmals jährlich per Newsletter und Informationsschreiben zu
aktuellen Themen und Veranstaltungen informiert.

Sonstiges

Im Personalcontrolling der Landeshauptstadt München werden jährlich für die Gleichstellungsarbeit
relevante Zahlen erhoben, analysiert und wenn erforderlich, Handlungsempfehlungen
ausgesprochen. Dies führt dazu, dass wir zeitnah auf Entwicklungen reagieren und wenn nötig
Strategien und Maßnahmen weiterentwickeln können.

gezielte Förderung von Mitarbeiterinnen

Die positive Entwicklung bezüglich Frauen in Führungspositionen ist auf verschiedene
Maßnahmen wie z.B. Zielvereinbarungen zur Erhöhung des Frauenanteils bei den
Führungspositionen zurückzuführen. Dabei schließen die einzelnen Referate mit dem
Personal- und Organisationsreferat Zielvereinbarungen ab, die wegen der dezentralen
Ressourcenverantwortung und der unterschiedlichen Aufgaben- und Beschäftigtenstrukturen
auf die konkrete Situation im jeweiligen Referat bezogen sind. Handlungsfelder der
Zielvereinbarungen sind z.B.: Gewinnung und Förderung weiblichen Nachwuchses, Motivation
von Frauen zur Bewerbung auf Führungspositionen, Leistungsanreize und
Spitzenbewertungen in der dienstlichen Beurteilung, Repräsentanz in Entscheidungsgremien,
Führung in Teilzeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie konkrete Erhöhungen des
Frauenanteils in Führungspositionen um bestimmte Prozentsätze. Darüber hinaus wird der
Anteil an Frauen in Führungspositionen durch geschlechtergerechte Auswahlverfahren und
Beurteilungen sowie die Aktivitäten innerhalb des Münchner Memorandums für Frauen in
Führung gefördert.


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Landeshauptstadt München

Allgemeine Informationen

Bundesland
Bayern
Ort
München
Organisationsbereich
Verwaltungen & Verbände
Branche
Behörden & Verwaltungen
Anzahl der Beschäftigten
35512

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