Landeshauptstadt München

Prädikate

Prädikatsträger
1999, 2002, 2005, 2008, 2011, 2014 und 2017
Nachhaltigkeitspreis
2011
Diversity Prädikat
2017

Stichworte

Vorgaben des Managements

Die Leitsätze beinhalten konkrete, zeitbezogene Handlungsziele zur betrieblichen Gleichstellung. Im Wesentlichen geht es um drei Bereiche:
1. Berufliche Entwicklung: Förderung der Karrierechancen von Frauen wie z.B. durch Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen.
2. Familienfreundliche Personalpolitik: Förderung der beruflichen Rückkehr und des Wiedereinstiegs,Optimierung der betrieblichen Kinderbetreuung, weitere Flexibilisierung der Arbeitszeitmodelle und Unterstützung für die Beschäftigten bei der Pflege von Angehörigen.
3. Gender Budgeting: eine geschlechtergerechte Verteilung des Budgets einzuführen.

betriebliche Sozialleistungen während der Familienphase

Mehrmals pro Jahr wird eine Informationsveranstaltung für Schwangere durchgeführt. Dabei wird zu folgenden Themen informiert: Elterngeld, neuester Forschungsstand zur frühkindlichen Betreuung, betriebliche Kinderbetreuung der Stadtverwaltung, Praxisberichte von Erzieherinnen und Müttern mit Krippenkindern.

Flexible Arbeitszeit-/Arbeitsortgesatltung

Die Landeshauptstadt München bietet seit den 70-er Jahren verschiedene Teilzeitmodelle und steigerte die Teilzeitquote auf 27 Prozent. Auch Führung in Teilzeit ist möglich; rund 13 Prozent aller Führungspositionen werden in Teilzeit ausgeübt. Es gibt eine Dienstvereinbarung über flexible Arbeitszeit, der Gleitzeitrahmen liegt zwischen 6:30 Uhr und 20:00 Uhr. Nach einem erfolgreichen Modellversuch mit 50 Telearbeitsplätzen werden weitere 250 in den nächsten drei Jahren geschaffen.

Kontaktangebote während der Unterbrechung

Einmal jährlich wird ein „Tag der Beurlaubten“ veranstaltet. Dabei gibt es: Vorträge und Diskussionen zum Thema Teilzeit, Telearbeit, Kinderbetreuung, Elterngeld, Rente bzw. Versorgung etc. sowie einen Infomarkt mit zahlreichen Ansprechpartnern aus verschiedenen Bereichen. Außerdem werden mehrmals jährlich Beurlaubte per Newsletter und Informationsschreiben zu aktuellen Themen und Veranstaltungen informiert.

Sonstiges

Vorgesetzte führen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich beurlauben lassen, Gespräche zur Planung der Rückkehr. Gesprächsinhalte sind dabei: beabsichtigte Dauer der Beurlaubung, Vertretungsmöglichkeiten, geplante Arbeitszeit bei Rückkehr, Möglichkeiten der Kinderbetreuung, Fortbildungen während der Beurlaubung, Möglichkeiten des Kontakthaltens. Das erste Gespräch wird in der Regel vor der Geburt bzw. vor Beginn der Beurlaubung geführt, weitere Gespräche erfolgen während der Beurlaubung und vor der Rückkehr. Gemeinsam wird geklärt, wie die berufliche und private Planung der Dienstkraft aussieht. Als Hilfestellung dient der Gesprächsleitfaden „Kontakt schafft Perspektive“.

gezielte Förderung von Mitarbeiterinnen

Die Referate schließen mit dem Personal- und Organisationsreferat Zielvereinbarungen zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen ab. Die Zielvereinbarungen sind wegen der dezentralen Ressourcenverantwortung und der unterschiedlichen Aufgaben- und Beschäftigtenstrukturen auf die konkrete Situation im jeweiligen Referat bezogen. Handlungsfelder der Zielvereinbarungen sind z.B.: Gewinnung und Förderung weiblichen Nachwuchses, Motivation von Frauen zur Bewerbung auf Führungspositionen, Vergabe von Aufstiegsvermerken, Leistungsanreizen und Spitzenbewertungen in der dienstlichen Beurteilung, Repräsentanz in Entscheidungsgremien, Führung in Teilzeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie konkrete Erhöhungen des Frauenanteils in Führungspositionen um bestimmte Prozentsätze.


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Landeshauptstadt München

Allgemeine Informationen

Bundesland
Bayern
Ort
München
Organisationsbereich
Verwaltungen & Verbände
Branche
Behörden & Verwaltungen
Anzahl der Beschäftigten
35512

Kontakt

Ansprechpartner(in)
Dr. Sylvia Dietmaier-Jebara
Telefon
089/233-92234
E-Mail
familie-und-beruf-konzepte@muenchen.de
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