Vielfalt und gegenseitige Wertschätzung

KPMG

Die KPMG AG will Frauen mit speziellen Programmen und familienfreundlichen Strukturen fördern und im Unternehmen halten.

Persönliche und berufliche Vielfalt sowie gegenseitige Wertschätzung sind in der KPMG AG ausdrücklich erwünscht. Diversity & Inclusion gehören deshalb zur Unternehmensstrategie. Dafür hat das Unternehmen 2011 das Prädikat TOTAL E-QUALITY erhalten.

Kein Potenzial verschenken

Foto von Wolfgang Zieren„Chancengleichheit motiviert und schafft ein positives Arbeitsklima“, ist Wolfgang Zieren, Personalvorstand der KPMG AG, überzeugt. Sie fördere eine Kultur der gegenseitigen Wertschätzung und komme so den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und auch den Mandanten zugute. „Wir leben Chancengleichheit, indem wir diese in unseren Unternehmenswerten verankern, in unsere Personalprozesse integrieren und in unserer Personalpolitik immer wieder bewusst machen.“

In dem Unternehmen, das zu den sogenannten Big Four Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften gehört, ist deshalb auch persönliche und berufliche Vielfalt ausdrücklich erwünscht. „Wir möchten Strukturen schaffen, in denen gemischte Führungsteams eine Selbstverständlichkeit sind und die sowohl Männern als auch Frauen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf beziehungsweise Karriere ermöglichen“, erläutert Juliane Havermann, Director People Function – Diversity & Inclusion. „Vielfalt und Wertschätzung sind Bestandteil unserer strategischen Agenda, was auch dadurch deutlich wird, dass sich ein Mitglied des Vorstands bei KPMG persönlich und explizit um all diese Themen kümmert.“ Mit Führungsseminaren wie dem Leadership Development Programm REACH, Mitarbeiternetzwerken wie KPMG’s Network of Women (KNOW), mit Mentoringprogrammen sowie einer familienbewussten Personalpolitik will KPMG Frauen gewinnen und durch  kontinuierliche Förderung an das Unternehmen binden. Heute arbeiten hier 26 Prozent Frauen in Führungspositionen.

Den Startpunkt für dieses Engagement hat das international tätige Wirtschaftsunternehmen schon 2005 durch eine verbesserte Familien- und Arbeitszeitpolitik gesetzt: Teilzeitmodelle sollten für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sorgen. „Damit wollten wir in erster Linie mehr Frauen dazu bewegen, aus dem Mutterschutz zurückzukehren“, erläutert Havermann. „Wir haben erkannt, dass wir es uns nicht leisten können, Potenzial, egal ob weiblich oder männlich, zu verschenken. Das hat zu weiteren Maßnahmen geführt und der ‚Mitarbeiterbindung’ neues Gewicht verliehen.“

Kleine Schritte statt Big Bang

Personalvorstand Zieren wünscht sich für die Zukunft noch mehr Bewusstsein und ernsthaften Umgang mit dem Thema Chancengleichheit, damit nicht nur die Köpfe einer Gesellschaft, sondern auch der Mittelbau und die Basis bewusst und aktiv mit dem Thema umgehen. „Dies kann über diverse Maßnahmen durch die Unternehmensleitung gezielt gefördert werden.“ Auch anderen Unternehmen rät er, die Reise zu mehr Chancengleichheit anzutreten und das Ziel bewusst anzusteuern. „Es muss nicht immer gleich der Big Bang sein. Durch kleine, realisierbare Schritte, die verankert sind in der Personal- und Unternehmensstrategie, die gezielt kommuniziert und nachhaltig verfolgt werden, lässt sich mehr erreichen als durch eine interne Revolution, die am Ende des Tages vielleicht nur Widerstand und Verdruss erzeugt.“

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der KPMG AG.

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KPMG

Prädikatsträger
2011
Organisationsbereich
Wirtschaft
Branche:
Dienstleistung