Gleiche Chancen aus Tradition

Bayer AG

Bei der Bayer AG ist Chancengleichheit schon lange in der Personalpolitik verankert. Frauen in Führungspositionen sind hier selbstverständlich.

Betriebskindergärten, flexible Arbeitszeitmodelle oder Personalentwicklungsprogramme – die Bayer AG nutzt vielfältige Instrumente, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen. 2011 hat das Unternehmen zum fünften Mal das Prädikat TOTAL E-QUALITY erhalten.

Wegweisend für Chancengleichheit

Foto von Dr. Horst-Uwe GrohÜber 15 Jahre lang ist die Bayer AG schon Vorreiter und Vorbild in Sachen Gleichberechtigung von Frau und Mann in der Personalpolitik – bereits 1997 bekam der Konzern erstmals das Prädikat TOTAL E-QUALITY. „Die Förderung der Chancengleichheit ist bei Bayer fester Bestandteil der Unternehmenskultur und besitzt folglich eine lange Tradition im Unternehmen“, sagt Dr. Horst-Uwe Groh, Personalchef des Bayer-Konzerns. Bereits im Jahr 1930 wurde der erste Betriebskindergarten auf dem Werksgelände von Bayer eröffnet – und damit eine wichtige Voraussetzung für die Erwerbstätigkeit von Frauen geschaffen.

Um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern, ergriff der Konzern immer wieder wegweisende Maßnahmen: 1976 wurden flexible Arbeitszeiten eingeführt, 1987 wurde die Vereinbarung „Familie und Beruf“ abgeschlossen. Danach können Eltern ihren Job bis zu sieben Jahre unterbrechen, um ihre Kinder zu erziehen. Seit 1988 hat Bayer die Möglichkeit der Teilzeitbeschäftigung stark ausgebaut. Zudem bietet Bayer speziell für Frauen Entwicklungsprogramme mit Mentoring- oder Coaching-Netzwerken an. Die Personalfördermaßnahmen werden dabei im Dialog mit der Belegschaft getroffen: In der 1989 eingerichteten Paritätischen Kommission Chancengleichheit diskutieren Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreterinnen und -vertreter regelmäßig über die Personalpolitik von Bayer. „Gleiche Chancen für Frauen und Männer sind nicht nur ein Gebot der Fairness und der Integrität eines Unternehmens, sondern mehr denn je auch eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Denn das Potenzial der häufig hervorragend qualifizierten und engagierten Frauen ist eine Ressource, auf die wir angesichts des demographischen Wandels nicht mehr verzichten können“, sagt Bayer-Personalchef Horst-Uwe Groh.

Mehr Frauen im oberen Management

Chancen nur zu ermöglichen reicht Bayer jedoch nicht mehr aus. Das Unternehmen möchte gezielt dafür sorgen, dass Frauen in dem globalen Konzern auch wirklich an der Spitze ankommen. Und dafür braucht es verbindliche Regelungen. Derzeit sind von den 111.400 Bayer-Beschäftigten weltweit rund 35 Prozent weiblich, in Deutschland rund 30 Prozent unter den 36.200. Weltweit beträgt der Frauenanteil über alle Führungsebenen hinweg aktuell rund 31 Prozent, in Deutschland sind es 24 Prozent. Die Bayer AG hat sich freiwillig verpflichtet, insbesondere die Quoten für das obere Management zu erhöhen. Daher will der Konzern in den fünf obersten Vertragsstufen den Frauenanteil weltweit bis zum Jahr 2015 von gegenwärtig rund 21 Prozent in Richtung 30 Prozent entwickeln. Im Aufsichtsrat strebt Bayer mittelfristig ebenfalls einen deutlich höheren Frauenanteil von mindestens 20 Prozent an. Um diese Zielmarken zu erreichen, hat das Unternehmen die Position einer Managerin für Diversity & Inclusion eingerichtet, die Vielfalt und Chancengleichheit in ihren unterschiedlichen Ausprägungen konzernweit weiter vorantreiben soll.

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Bayer AG

Prädikatsträger
1997, 2000, 2003, 2006 und 2011
Nachhaltigkeitspreis
2011
Organisationsbereich
Wirtschaft
Branche:
Chemie- und Pharmaindustrie

Weiterführende Informationen

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Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Bayer AG.