Mehr Frauen – mehr Vielfalt – mehr Erfolg

Axel Springer AG

Chancengleichheit ist für die Axel Springer AG ein Weg zu noch mehr Erfolg – für qualifizierte Frauen und das Unternehmen.

Die Axel Springer AG will mehr Frauen die Tür zur Führungspositionen öffnen – mit spezieller Förderung, Betriebskitas und flexibleren Arbeitszeiten. Dafür bekam das Medienunternehmen 2010 das Prädikat TOTAL E-QUALITY.

Gleiche Chancen in Führungspositionen

Foto von Sirka LaudonDas Thema Chancengleichheit steht schon seit 1982 auf der Agenda der Axel Springer AG. 1999 wurde sie zudem als erstes Medienunternehmen Mitglied im Forum „Frauen in der Wirtschaft“, in dem sich Beauftragte für Chancengleichheit und Diversity aus 20 namhaften deutschen Großunternehmen zusammengeschlossen haben. Eine interne Erhebung im Frühjahr 2010 sorgte dennoch für Ernüchterung: In dem Medienkonzern mit 240 Zeitungen und Zeitschriften und über 140 Online-Angebote im Portfolio arbeiten zwar 40 Prozent Frauen. Doch nur 16 Prozent von ihnen saßen seinerzeit in Führungspositionen. Gut ein Jahr später, im Juli 2011, sind es immerhin schon 20,5 Prozent. „In den nächsten vier bis sieben Jahren wollen wir diesen Anteil auf über 30 Prozent steigern“, sagt die Leiterin der Personalentwicklung, Sirka Laudon.

Foto von Dr. Mathias DöpfnerDie Motivation für dieses Engagement formuliert der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer AG, Dr. Mathias Döpfner, so: „Wenn man sich ambitionierte strategische und wirtschaftliche Ziele setzt, braucht man die besten Köpfe, um diese zu erreichen. Aus meiner Sicht ist mehr Vielfalt im Unternehmen – und das heißt eben auch deutlich mehr Frauen in Führungspositionen – für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Axel Springer AG und unsere Zukunft als attraktiver Arbeitgeber von enormer Bedeutung.“ Dabei geht es der Axel Springer AG auch um wirtschaftliche Aspekte: „Durch die Abbildung des Marktes in der Belegschaft möchten wir noch erfolgreicher werden.“

Um Frauen und Männern gleichermaßen die Türen zu den Leitungsebenen zu öffnen, hat das Medienunternehmen 2010 das Projekt Chancen:gleich! gestartet. Hier arbeiten ein unternehmensübergreifendes Projektteam und ein mit erfahrenen Führungskräften besetzter Lenkungsausschuss eng zusammen und haben zum Beispiel die inzwischen eingeführte Regelung angeregt, bei der Nachbesetzung von Führungspositionen immer auch eine weibliche Kandidatin zu nominieren. „Das schärft den Blick für enorm viele Talente, die bisher oft gar nicht wahrgenommen wurden“, erklärt Laudon. „Eine simple Maßnahme mit großer Wirkung.“ Auf eine starre Frauenquote verzichtet die Axel Springer AG ganz bewusst. „Stattdessen entwickeln wir in einzelnen Bereichen individuelle Zielwerte“, so Laudon.

Flexible Betriebskitas

Auch die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind für das Medienunternehmen ein wichtiges Thema. „Wir bieten Betriebskitas in Berlin und Hamburg an, die extrem gut angenommen werden“, sagt Laudon. Dank flexiblen Öffnungszeiten und Notfallservice ist der Mediennachwuchs auch dann in guten Händen, wenn Mama oder Papa unerwartet als rasende Reporter unterwegs sind. „Außerdem arbeiten wir an flexibleren Arbeitszeiten und mehr Teilzeitangeboten.“

Die Axel Springer AG hofft, dass Chancengleichheit in einigen Jahren so selbstverständlich zur Unternehmenskultur gehören wird, dass deren systematische Förderung sich selbst überflüssig macht. „Bis dahin begleiten wir das Thema mit viel Fleiß und Beharrlichkeit“, verspricht Laudon.

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Prädikatsträger
2010
Organisationsbereich
Wirtschaft
Branche:
Dienstleistung

Weiterführende Informationen

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Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Axel Springer AG.