Referenzen

2001 beschloss die Bundesregierung gemeinsam mit den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft (BDA, BDI, DIHK und ZDW) die „Vereinbarung zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft“. In dieser wurde TOTAL E-QUALITY als ein Instrument zur Karriereförderung in Unternehmen empfohlen. Ebenso wird TOTAL E-QUALITY in den regelmäßigen Zwischenbilanzen des BMFSFJ erwähnt.

5. Bilanz Chancengleichheit: "Chancengleichheit auf einem guten Weg" 2013 (S. 101)

 Mit dem Ziel, Chancengleichheit von Frauen und Männern im Erwerbsleben zu etablieren und nachhaltig zu verankern, wurde bereits 1996 der Verein TOTAL E-QUALITY Deutsch­land e. V. gegründet. TOTAL E-QUALITY Management (zusammengesetzt aus TOTAL QUALITY MANAGEMENT und EQUALITY) ist ein Personalmanagement, das sich einerseits am Geschlecht orientiert, andererseits in zunehmendem Maß auch an sehr unter­schiedlichen Lebensereignissen der Beschäftigten.

Seit seiner Gründung zeichnet TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V. Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie Verbände aus, die sich erfolgreich für Chancengleichheit engagieren. Der besondere Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Frauen in Führungspositionen. Neben der Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht es um eine chancengerechte Personalbeschaffung und -­entwicklung, um die Förderung partnerschaftlichen Verhaltens am Arbeitsplatz sowie um die Berücksichtigung von Chancen­gleichheit in den Unternehmensgrundsätzen. Insgesamt wurden bisher 452 Prädikate an 240 Organisationen mit rund 2,2 Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie an Universitäten und Hochschulen mit insgesamt 750.000 Studierenden vergeben.

Das „TOTAL E-QUALITY“­Prädikat entwickelt und schafft geprüfte Transparenz. Die Prädikatsträger zeigen, dass der Erfolg größer und nachhaltiger wird, wenn das weibliche Potenzial in allen Arbeitsbereichen und Entscheidungsebenen voll integriert ist. Je mehr Organisationen ausgezeichnet werden, umso mehr setzen sie Maßstäbe in unserer Gesell­schaft, an denen sich auch andere messen lassen müssen. Das Prädikat bewirkt eine individuelle Selbstverpflichtung der partizipierenden Organisationen zur Chancengleichheit und fördert damit die Eigeninitiative, ganz ohne gesetzliche Vorgaben und darüber hin­ausgehend.

4. Bilanz Chancengleichheit: "Erfolgreiche Initiativen unterstützen – Potenziale aufzeigen" 2011 (S. 42)

Mit dem Ziel, Chancengleichheit von Frauen und Männern im Erwerbsleben zu etablieren und nachhaltig zu verankern, wurde bereits 1997 der Verein TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V. gegründet. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt auf der Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen. Neben der Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht es um eine chancengerechte Rekrutierung und Personalentwicklung, um die Förderung partnerschaftlichen Verhaltens am Arbeitsplatz sowie um die Berücksichtigung von Chancengleichheit in den Unternehmensgrundsätzen.

Seit seiner Gründung hat TOTAL E-QUALITY 299 Prädikate an mehr als 100 Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung mit rund zwei Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für beispielhaftes Handeln im Sinne einer an Chancengleichheit ausgerichteten Personalführung vergeben.

Um das TOTAL-E-QUALITY-Prädikat zu stärken, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine Machbarkeitsstudie zur Weiterentwicklung des TOTAL-E-QUALITY-Prädikats gefördert. Die meisten Unternehmen bestätigen dem Prädikat eine positive Wirkung, denn die Auseinandersetzung mit dem Bewerbungsverfahren stößt interne Verbesserungsvorschläge an und erhöht bei den Mitarbeitenden die Wertschätzung für das eigene Unternehmen. Eine Empfehlung der Studie ist es, das Prädikat in Hinblick auf Diversity-Management auszudehnen.

3. Bilanz Chancengleichheit (S. 35)

TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V. setzt sich für Chancengleichheit von Frauen und Männern im Beruf ein und fördert die Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist hierfür eine wichtige Voraussetzung. Seit über zehn Jahren werden jährlich Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für Chancengleichheit einsetzen.

Freiwilligkeit und Vertrauen - das sind die Grundsätze, auf die TOTAL E-QUALITY mit seinem Selbstbewertungsinstrument bei der Bewerbung um das Prädikat setzt. Das Prädikat erhält, wer einen nach Unternehmensgröße gestaffelten Mindeststandard erfüllt. Die Gegebenheiten unterschiedlicher Unternehmensstrukturen, speziell die von Klein- und Mittelbetrieben, werden bei der Bewertung berücksichtigt. Um den unterschiedlichen Gegebenheiten von Wirtschafts- und Wissenschaftsorganisationen zu entsprechen, gibt es inhaltlich verschiedene Selbstbewertungsinstrumente. Besonders im Mittelstand gibt es viele „Hidden Champions". Diese aufzuspüren und zu gewinnen ist das Ziel von TOTAL E-QUALITY für die nächste Dekade.

Das Prädikat ist drei Jahre gültig und kann dann erneuert werden, um Fortschritte bzw. Nachhaltigkeit auf dem Weg zur Chancengleichheit zu dokumentieren. 452 Prädikate wurden bisher vergeben. Ein aktuell gültiges Prädikat haben derzeit (Stand Oktober 2012) 150 Organisationen. 15 Organisationen wurden bereits zum fünften Mal ausgezeichnet. Diese Organisationen setzen damit ein besonders starkes Zeichen von Nachhaltigkeit im Bereich der Chancengleichheit.

2. Bilanz Chancengleichheit (S. 28-29)

Gemäß der Vereinbarung empfiehlt die Bundesregierung den Unternehmen die Unterstützung des Vereins TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V.

TOTAL E-QUALITY will, dass Chancengleichheit in Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik etabliert und nachhaltig verankert wird. Dazu gehört, dass die Begabung, das Potenzial und die Kompetenz der Geschlechter gleichermaßen (an-)erkannt, einbezogen und gefördert werden. TOTAL E-QUALITY prämiert jährlich Organisationen, die sich in vorbildlicher Weise für Chancengleichheit einsetzen und dieses Ziel nachhaltig verfolgen. Instrumentarium der Bewerbung ist die Checkliste zur Selbstbewertung der Organisationen. Um den unterschiedlichen Gegebenheiten von Wirtschafts- und Wissenschaftsorganisationen zu entsprechen, gibt es inhaltlich verschiedene Checklisten. Chancengleichheit beginnt und endet nicht bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Sie ist umfassender. Deshalb fokussiert sie sich auf alle Felder einer innovativen Chancengleichheitspolitik:

  • Bestandsaufnahme zur Beschäftigungssituation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Personalbeschaffung, Stellenbesetzung, Nachwuchswerbung und -beschaffung
  • Weiterbildung/Personalentwicklung
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Förderung partnerschaftlichen Verhaltens am Arbeitsplatz
  • Institutionalisierung der Aktivitäten zur Chancengleichheit
  • Bekenntnis zu Chancengleichheit als Unternehmens- und sozialpolitisches Ziel, Öffentlichkeitsarbeit, Bewusstseinsbildung

Nach innen hat die Auszeichnung mit dem TOTAL E-QUALITY-Prädikat positive Auswirkungen auf Motivation, Engagement, Qualifikation und Leistungsfähigkeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nach außen repräsentiert die Auszeichnung eine vorbildliche, innovative und motivierende Personalpolitik. Dies bedeutet Imagegewinn und Wettbewerbsvorteile für Unternehmen.

Seit Bestehen des Vereins wurden über 240 Organisationen aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Forschung mit insgesamt mehr als zwei Millionen Beschäftigten für ihre an Chancengleichheit orientierte Personalpolitik ausgezeichnet.

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