Neue Konzepte für Chancengleichheit statt Frauenquote

Internationaler Frauentag: TOTAL E-QUALITY fordert neue Konzepte für die Gleichberechtigung von Mann und Frau im Beruf.

„Über hundert Jahre Weltfrauentag, über zehn Jahre Selbstverpflichtung der Wirtschaft zur Chancengleichheit. Seit Jahren diskutieren wir die gleichen Rezepte – ohne durchschlagenden Erfolg“, sagt Eva Maria Roer, Vorsitzende von TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. „Wir wollen, dass Unternehmen sich aus freien Stücken für Chancengleichheit einsetzen. Eine Veröffentlichungs-pflicht der Chancengleichheit im Rahmen der Bilanz ist ein pragmatischer, neuer und transparenter Ansatz.“

„Positive Anreize sind der bessere Weg zur nachhaltigen Umsetzung von Chancengleichheit“, erklärt Roer. „Wenn Angaben zur Chancengleichheit verpflichtend in die Bilanz gehören, machen Unternehmen ihren Geschäftspartnern gegenüber deutlich: wir tun was.“ Deshalb fordert TOTAL E-QUALITY, dass Angaben zur Chancengleichheit in den Berichtsteil einer Bilanz aufgenommen und im Bundesanzeiger veröffentlicht werden müssen. Eine Änderung des Handelsgesetzbuches sei einfach umzusetzen.

„Wir brauchen endlich neue Konzepte und dürfen nicht immer wieder erneut die Quotendiskussion führen“, so Roer. Mit diesem Ansatz will der Verein, der seit 15 Jahren Unternehmen und andere Organisationen für gelebte Chancengleichheit auszeichnet, die Quotendiskussion für neue Vorschläge öffnen.

Prädikatsträger

Für beispielhaftes Handeln im Sinne einer an Chancengleichheit ausgerichteten Personalführung vergibt der Verein jährlich das TOTAL E-QUALITY Prädikat. Alle Prädikatsträger mit einem aktuell gültigen Prädikat finden Sie hier.

 


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