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08.07.09

VDE-Studie: Mehr Frauen in die Elektroindustrie! Trendreport des Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE)

93 Prozent der Unternehmen der Elektroindustrie erwarten, dass sich der internationale Wettbewerb um die besten Köpfe verschärfen wird. 81 Prozent der Unternehmen glauben nicht, dass sie zukünftig ihren Bedarf an Experten der Elektro- und Informationstechnik ausreichend decken können. 44 Prozent werden voraussichtlich auf AbsolventInnen verwandter Fächer wie Naturwissenschaften oder Informatik zurückgreifen. Umso mehr Initiativen ergreifen die Unternehmen der Elektro- und IT-Branche, um ihre ExpertInnen zu halten und sich für neue MitarbeiterInnen als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Insbesondere die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ihnen wichtig. Ein Grund: Der Anteil der Ingenieurinnen ist deutlich unterrepräsentiert. Dies sind Ergebnisse des VDE-Trendreports, einer Umfrage unter den 1.300 Mitgliedsunternehmen des VDE sowie Hochschulen der Elektro- und Informationstechnik.

Sieben von zehn befragten Unternehmen bieten Teilzeit beziehungsweise Arbeitszeitkonten an. Bei vier von zehn Befragten können MitarbeiterInnen zu Hause im so genannten Home Office arbeiten. Zehn Prozent zahlen einen Zuschuss für Kindergarten und Tagesmutter. Neun Prozent der Unternehmen verfügen über einen eigenen Betriebskindergarten. Auch Hochschulen der Elektro- und Informationstechnik engagieren sich für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Sieben von zehn handhaben die Arbeitszeit flexibel. 65 Prozent bieten Teilzeit an, 61 Prozent haben einen eigenen Betriebskindergarten. 26 Prozent der Hochschulen bieten ihren MitarbeiterInnen die Möglichkeit, im Home Office zu arbeiten.

Die Studie kann für 150 Euro unter http://www.vde.com bestellt werden. Für VDE-Mitglieder ist sie kostenlos.

Weitere Informationen:
http://www.vde.com

aus: CEWS-Newsletter Nr. 68 vom 12.05.2009